Eyüp

Jedes vierte Kind im Ruhrgebiet wächst in Armut auf

NRW ist von Armut massiv betroffen: Rund 18 Prozent der Menschen leben in relativer Einkommensarmut. Besonders dramatisch ist die Lage bei Kindern und Jugendlichen. Das ist keine Naturgewalt, sondern Ergebnis falscher Politik.

Während immer mehr Menschen kaum noch über die Runden kommen, verwaltet die schwarz-grüne Landesregierung den sozialen Absturz. Für Maßnahmen gegen Armut sind im Haushaltsentwurf 2026 gerade einmal 3,7 Millionen Euro vorgesehen – ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen.

Gleichzeitig ist die Tarifbindung in NRW von 82 Prozent im Jahr 1996 auf nur noch 51 Prozent eingebrochen. Rund 780.000 Menschen sind arbeitslos gemeldet. Und NRW braucht endlich ein wirklich wirksames Tariftreue- und Vergabegesetz.

Das BSW steht für einen anderen Kurs: öffentliche Investitionen statt Sozialabbau. Wir wollen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und bezahlbaren Wohnraum. Und wir setzen uns für ein starkes Tariftreuegesetz ein: Öffentliche Aufträge des Landes und der Kommunen – rund 13 Milliarden Euro pro Jahr – dürfen nur noch an Unternehmen gehen, die Tariflöhne zahlen.

Wer mit Steuergeld arbeitet, muss anständig bezahlen. NRW braucht endlich eine Politik für die Mehrheit der Menschen – nicht für Konzerninteressen.

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