In einem Krieg werden nicht nur unvorstellbare Mengen an Munition verbraucht, sondern auch Menschen. Menschen wie du und ich. Darüber spricht jedoch niemand.
Die schleichende Einführung der Wehrpflicht steht am Anfang einer Kette möglicher Konsequenzen, denen du dich später nicht mehr entziehen kannst.
Wir haben unsere Homepage zum Thema Kriegsdienstverweigerung umfassend erweitert. Dabei gehen wir noch stärker darauf ein, dass im Krieg nicht nur Waffen und Munition an die Front geliefert werden, sondern auch Menschen. Menschen, die die Lücken füllen müssen, die durch die massenhaft Getöteten entstehen.
Immer neue Vorstöße und Forderungen, wie etwa die des Verteidigungspolitikers der CDU, Roderich Kiesewetter, nach der Ausrufung des Spannungsfalls, treiben die Eskalation weiter voran und führen uns in Deutschland immer näher an einen möglichen Krieg heran.
Auch die Forderung nach Schutztruppen in der Ukraine, unter Beteiligung Deutschlands, verkürzt die Zündschnur immer wieder. Dann könnte bereits eine einzelne Gruppe mit Interesse an einer Eskalation einen Vorfall konstruieren, der die Situation unaufhaltsam in einen Krieg überführen wird und die Logistik zur „Lieferung“ von Menschen würde rasend schnell anlaufen, schneller als wir es uns vorstellen können.
Auf einem Schlachtfeld kann am Ende nur der „gewinnen“, der besonders rücksichtslos handelt, nicht nur gegenüber dem Gegner, sondern auch gegenüber den eigenen Soldaten. Diese werden in Wellen gegen den Feind geschickt, solange, bis ein Stück Land erobert ist.
Ein moderner Abnutzungskrieg zeigt, wie brutal diese Logik ist: Nach Angaben der britischen Regierung wurden allein im Jahr 2025 rund 420.000 junge russische Männer getötet oder schwer verletzt, um lediglich 0,8 % zusätzliches ukrainisches Territorium zu kontrollieren. Ukrainische Soldaten und Soldatinnen sind möglicherweise in ähnlicher Zahl ums Leben gekommen. Über diese Menschen und die Schicksale ihrer Angehörigen wird jedoch nicht gesprochen.
Das gegenseitige Töten im Krieg übersteigt jede Vorstellungskraft.
Es ist zu erwarten, dass die Bearbeitungsdauer von Anträgen künftig erheblich ansteigt, insbesondere, wenn der Spannungsfall ausgerufen wird. Durch die dann stark wachsende Zahl an Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung dürfte sich die derzeitige Bearbeitungszeit von etwa zwei bis sechs Monaten deutlich verlängern. Im ungünstigsten Fall kann die Bearbeitung deines Antrags länger dauern als deine Einberufung zum Wehrdienst, möglicherweise sogar länger als ein Einsatz an der Front, mit allen damit verbundenen Konsequenzen (töten oder getötet werden).
Daher lautet unsere dringende Empfehlung seit dem 1. Januar 2026:
Stelle vorsorglich jetzt sofort einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung, da der Spannungsfall sehr kurzfristig ausgerufen werden kann. https://www.Grundrecht-KDV.de

