Screenshot 2026 04 30

Neues aus der Ratsarbeit

Klare Kante für Oberhausen – Politik mit Haltung und Verantwortung

Mit Nico Grönke und Sven Konrad engagieren sich zwei Vertreter des BSW im Kreisverband Oberhausen-Mülheim und in den kommunalen Gremien für eine Politik, die sich konsequent an den Interessen der Bürger orientieren – sachlich, pragmatisch und ohne parteipolitische Scheuklappen.

Als erster Kreisvorsitzender des BSW Oberhausen-Mülheim sowie Mandatsträger im Stadtrat und in der Bezirksvertretung Osterfeld bringt Nico Grönke seine Erfahrungen aus Bildung, Arbeitswelt und gesellschaftlichem Engagement in die politische Arbeit ein. Der 51-Jährige stammt aus einer Arbeiterfamilie, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker und arbeitete viele Jahre bei Thyssenkrupp AG. Über den zweiten Bildungsweg holte er sein Abitur nach und studierte anschließend Geschichte und Germanistik. Seit mittlerweile 14 Jahren arbeitet er als Lehrer an einer Oberhausener Gesamtschule.

Schon lange vor seinem parteipolitischen Engagement setzte sich Grönke im schulischen Umfeld aktiv für demokratische Bildung, gegen Rassismus und für politische Aufklärung ein – unter anderem durch die Organisation von Podiumsdiskussionen und Fahrten zu KZ-Gedenkstätten. Der politische Wendepunkt für ihn war die Friedensfrage: Die Waffenlieferungen an die Ukraine und die zunehmende Militarisierung der deutschen Politik führten ihn zum BSW. Zuvor war er in keiner Partei organisiert.

„Die Friedensfrage und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen haben mich politisch aktiv werden lassen. Es reicht nicht mehr, Entwicklungen nur zu analysieren – man muss handeln“, so Grönke.

An seiner Seite steht Sven Konrad, stellvertretender Kreisvorsitzender des BSW Oberhausen-Mülheim und Einzelmandatsträger in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen. Der 49-jährige Familienvater arbeitet als Außendienstmitarbeiter und ist beruflich täglich in der Region unterwegs. Die unmittelbare Nähe zu den Menschen und ihren alltäglichen Problemen prägt auch seine politische Arbeit.

„Ich sehe jeden Tag, wo es hakt – bei Infrastruktur, Sauberkeit oder im Alltag der Menschen. Diese Erfahrungen bringe ich direkt in die politische Arbeit ein“, erklärt Konrad.

Trotz der besonderen Herausforderungen als Einzelmandatsträger nutzt Konrad konsequent die vorhandenen politischen Möglichkeiten: durch Anfragen, Redebeiträge und gezielte Interventionen. Als beratendes Mitglied im Baumausschuss und in der Kommission „Brückenschlag“ setzt er konkrete Themen auf die politische Agenda und macht Missstände sichtbar.

Auch Grönke zeigt, dass politische Kontrolle und Opposition selbst ohne eigene Ratsgruppe wirksam sein können. Ein aktuelles Beispiel war seine Anfrage zur Olympiabewerbung und den damit verbundenen Haftungsfragen, bei der er nach einer zunächst unzulässigen Behandlung erfolgreich kommunale Kontrollmechanismen in Gang setzte.

Beide eint ein klarer politischer Ansatz: Probleme benennen, Lösungen prüfen und Entscheidungen im Sinne der Bürger treffen – unabhängig davon, von wem ein Vorschlag kommt.

Kritisch sehen beide die zunehmende politische Polarisierung und Blockadehaltung in den kommunalen Gremien, wenn sachliche Lösungen aus parteitaktischen Gründen verhindert werden. Ein Beispiel dafür war die Ablehnung eines Antrags für einen Mülleimer allein aufgrund des Antragstellers – eine Entscheidung, die erst durch Intervention korrigiert wurde.

Für Grönke und Konrad zeigt sich gerade auf kommunaler Ebene, dass Politik nah an den Menschen stattfinden muss: bei Fragen der Infrastruktur, sozialen Gerechtigkeit, Sicherheit im Alltag und einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik.

Neben der Arbeit in den Gremien baut der Kreisverband vor Ort politische Strukturen auf: mit einem Bürgerbüro als Anlaufstelle, regelmäßigen Treffen, Infoständen und Veranstaltungen. Die politische Arbeit soll sichtbar und ansprechbar bleiben.

Die kommenden Wochen stehen bereits im Zeichen weiterer Aktivitäten: Mit einem Stand zum 1. Mai, einer Friedensdemonstration am 8. Mai sowie einer Diskussionsveranstaltung am 12. Mai setzt der Kreisverband weitere politische Akzente vor Ort.

Für Grönke und Konrad ist klar: Kommunalpolitik lebt vom Einsatz vor Ort. Auch mit begrenzten personellen Ressourcen lässt sich etwas bewegen – wenn man beharrlich bleibt, Verantwortung übernimmt und sich mit anderen vernetzt.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung